LOK Arrival

Die LOK-Arrival in der Bayernkaserne hat auf ihrer Website einen extra Corona-Bereich mit Infos, Tipps uvm. eingerichtet. Storys, Tipps und vieles mehr präsentiert sie  zudem auf ihrer Facebook-Seite ebenso wie auf Instagram.
Das Team ist aber nicht nur online, per E-Mail und Telefon erreichbar, sondern auch persönlich per „Drive-in“. Die Türen sind für Kinder und Jugendliche natürlich geschlossen, aber über das Bürofenster ist „direkter“ Kontakt möglich – natürlich mit gebührendem Abstand. „So können wir Schulkindern, die keinen Drucker haben, die Aufgabenblätter der Schule ausdrucken“, erklärt Pädagogin Mirjam Scheck. Und ihnen für die Hausaufgaben zwei Mini-Laptops leihen. „Wir haben gemerkt, wie wichtig den Jugendlichen der Kontakt mit uns ist“, sagt sie, wobei das für Jugendliche ohne Smartphone derzeit schwierig ist.
Viel genutzt werden die täglichen Sprechzeiten und die Beratung über Chatkanäle, etwa auf Instagram und Facebook sowie in mehreren WhatsApp-Gruppen, darunter eine speziell für Mädchen.

Weil die Bewohnerinnen und Bewohner der Bayernkaserne aus aller Welt kommen, gibt es viele Infos in verschiedenen Sprachen. Den Jugendlichen fehlt die Unbeschwertheit, die sie sonst in der LOK Arrival finden, und überhaupt ein Ort für sich – viele wohnen mit ihrer ganzen Familie in einem Zimmer. So versucht das Team, sie mit Thementagen, selbstgedrehten Videos und Posts für Sport, Gärtnern oder Brotbacken zu begeistern.
Die Koordination erfolgt jeden Morgen über Skype, aber im Haus ist tagsüber immer jemand erreichbar.

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